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ANSYS 2019R3

Seit 10. September 2019 ist ANSYS 2019R3 da. Der Überblick von CADFEM.

ANSYS hat am 10. September 2019 das neue Release ANSYS 2019R3 frei gegeben. Es enthält wie gewohnt eine Vielzahl an Neuerungen und Weiterentwicklungen über das gesamte Einsatzspektrum der ANSYS Programmfamilie hinweg.
Das Team von CADFEM hat sich bereits in ANSYS 2019 R3 eingearbeitet und erste Eindrücke und Erfahrungen gesammelt. Diese stellen wir Ihnen kompakt auf dieser Seite und ausführlich in unseren deutschsprachigen ANSYS 2019 R3 Update-Webinaren zu den Bereichen Strukturmechanik, Strömung, Elektromagnetik und Systeme vor. Wie immer, mit Tipps & Tricks für die praktische Anwendung.

Einige Highlights im Schnelldurchlauf

Besonders erwähnenswert sind im Bereich Strukturmechanik der Ausbau der Ribbon-Oberfläche, die neue strukturmechanisch-thermische 2-Wege-Kopplung und das Inverse Solving. Im Bereich Strömung wurden das Fluent Meshing, v.a. im Hinblick der einzigartigen MOSAIC-Technologie um interessante Möglichkeiten erweitert und zudem hilfreiche Workflows weiterentwickelt. Die Tools für elektromagnetische Anwendungen zeichnen sich durch neue Materialoptionen sowie wesentliche Verbesserungen bei der Rechenzeit, der Radarsimulation und beim Wärmemanagement aus. Als Anwender von ANSYS Discovery profitieren Sie von Erweiterungen beim Rendering, der engen Anbindung an ANSYS Mechanical und neuen Funktionen zur Topologieoptimierung (Discovery Live) sowie von zusätzlichen Balkenelementen und Beulanalysen (Discovery AIM).  Beim ANSYS TwinBuilder wurde die Anbindung an Modelica ausgebaut, zudem sind verschiedene Analyse-Module hinzugekommen.

 

 

Highlights in 2019R3

  • Weitere Verbesserungen im User Interface
    • Das Ribbon Menü lässt sich nun umfangreicher individualisieren.
    • Ribbon Einstellungen können exportiert und importiert werden.
    • Suchfunktion läuft nun zusätzlich über alle Toolbars
    • Balkenquerschnitte können nun direkt im Mechanical zugeordnet werden.
    • Materialdaten können aus einer Mischung anderer Materialien abgeleitet werden.
    • GRANTA Materials Data for Simulation auf über 700 Materialien erweitert und mit ANSYS Electronics Desktop synchronisiert.
  • Multiphysics
    • Gekoppelte Felder sind nun direkt in ANSYS Workbench verfügbar
    • Strukturmechanische und Thermische Rechnungen, stark und schwach gekoppelt.
    • Statisch und Transiente Rechnungen, transiente Effekte für jede Disziplin auswählbar.
  • Inverse Solving
    • Lässt eine Rückrechnung auf die zu fertigende Struktur zu, die unter Belastung genau der Vorgabe entspricht.
    • Anschließend eine sofortige Weiterrechnung möglich.
  • Topologieoptimierung
    • Neue Kriterien wie Schwerpunkt und Trägheitsmoment verfügbar
  • Additive
    • Der neue Build Processor in Additive Prep erlaubt einen direkten Export eines Build Files für 3D-Drucker von SLM. Weitere Hersteller werden folgen.
    • Damit gibt es einen kompletten Workflow vom ersten Entwurf bis zum gedruckten Bauteil.
    • In Additive Print und Science können nun mehrere, unterschiedliche, Stützstrukturen in einer Simulation verwendet werden.
  • ANSYS Motion ACT
    • ANSYS Motion wurde über eine Erweiterung direkt in ANSYS Mechanical eingebunden.
  • ANSYS Sherlock
    • Leiterplatte okay? Sherlock deckt auf!
    • Von ECAD Daten zu einem Simulationsmodel in wenigen Schritten.
    • Die Zuverlässigkeit bereits in der Konzeptphase prüfen und abzusichern.
    • Ganzheitlich, über den gesamten Lebenszyklus hinweg und unter Berücksichtigung von Material und Umgebung.

 

Highlights in 2019R2

Neue Ribbon Oberfläche

  • Bessere Übersicht durch Sortierung der Symbolleisten in Kontextabhängigen Tabs der neuen Ribbon Oberfläche
  • Anpassbare Layouts für gleichbleibende Fensteraufteilungen und anpassbare Tastaturkürzel für angenehmeres, schnelleres Arbeiten.
  • Suchfunktion für Features oder Optionen
  • Materialverwaltung nun direkt über die Mechanical Oberfläche möglich
  • GRANTA Materials Data for Simulation nun als Zusatzoption verfügbar. Diese beinhaltet bereits jetzt über 600 abgesicherte Materialdaten.

Mechanical Handhabung

  • Die Eingabe für APDL Kommandos wurde erweitert, eine Auto-Vervollständigung, eine Anzeige der Argumente des eingegeben APDL Befehls sowie ein Syntax-Highlighting wurden hinzugefügt.

Bruchmechanik

  • Das Wachstum mehrerer Risse in einem Bauteil kann nun zeitgleich betrachtet werden

 

Kontakte

  • Eine exponentielle Steigerung der Kontaktsteifigkeit kann nun mittels Keyoption 6 = 3 aktiviert werden. Dies stabilisiert komplexe Kontaktaufgaben und liefert dennoch kleine Durchdringungen.

Vernetzung

  • Die neue Batch Verbindung erlaubt es mit nur wenigen Einstellungen, eine komplexe Schalenstruktur auf Netzebene miteinander zu Verbinden. Eine gemeinsame Topologie ist dafür nicht notwendig.

 

Topologieoptimierung

  • Neuer Algorithmus „Level-Set“ schiebt die Begrenzung des Optimierungsraums nach innen. In der Folge erhält man direkt weiterverwendbare, glatte und geschlossene Ergebnisse.
  • Die Kombination von thermischer und strukturmechanischer Optimierung wird nun unterstützt

 

Dynamik

  • NVH: Vollständiger Workflow zur Vibrationssimulation des Hochlaufs eines Elektromotors (inkl. Wasserfalldiagramm der resultierenden Körperschallleistung)
  • Mehrere Drehgeschwindigkeiten können nun berücksichtigt werden.
  • Für die Auswertung steht ein Sound Power Level Wasserfalldiagramm zur Verfügung.
  • Die Ergebnisse können auf Knopfdruck zu ANSYS VRXPERIENCE Sound Dimension LEA exportiert werden. Eine Weiterverarbeitung und eine Ausgabe des tatsächlichen Geräusches ist damit möglich.

Additive Fertigung

  • Mit ANSYS Additive Prep kann innerhalb von SpaceClaim schnell und effizient die notwendige Stützstruktur für den 3D Druck ermittelt und erzeugt werden.
  • Die Stützstruktur kann für die Detailuntersuchung in ANSYS Mechanical importiert werden.

 

Highlights in 2019R1

ANSYS-Motion: Neue Produktfamilie zur professionellen Mehrkörpersimulation

  • Starre und flexible Systeme in beliebiger Kontaktsituation effizient analysieren
  • Flexible Körper ohne Vernetzung berücksichtigen können und damit schnell in der Modellvorbereitung sein.
  • Ergänzt um leistungsstarke Spezialapplikationen für Getriebe, Lager, Riemen, Ketten sowie komplette Antriebsstränge
  • Eingebunden in die ANSYS Produktumgebung mit direkten Schnittstellen zu SpaceClaim für die geometrische Modellaufbereitung als auch zu TwinBuilder mit der Verknüpfung zur Systemsimulation
  • Überbrückt die Lücke zwischen klassischer FEM und klassischer Mehrkörpersimulation
  • Entwickelt mit Unterstützung durch Prof. Daesung Bae als den weltweit herausragenden Experten im Umfeld der Mehrkörpersimulation


ANSYS Motion zur professionellen Mehrkörpersimulation

 

HPC

  • Distributed Memory Parallel nun Standard für alle Analysen (neu: DMP für SMART Crack Growth Method)
  • Nichtlineare Kontaktanalysen: Automatisiertes Aufteilen von Kontaktbereichen zur Performancesteigerung bei Modellen mit großflächigen Kontakten
  • Reduktion der RST-Dateigrößen um bis zu 50% durch neues Kompressionsverfahren


Automatisiertes Aufteilen eines großflächigen Kontaktes in einzelne Teilbereiche für nichtlineare Kontaktanalysen

 

Solver

  • Semi-Implicit Methode: bei nichtlinearen Analysen kurzfristig von einem impliziten Lösungsverfahren auf ein explizites Lösungsverfahren wechseln, um Konvergenzschwierigkeiten zu umgehen.

 

Bruchmechanik

  • Berücksichtigung von Drucklasten auf den Rissflächen sowie Temperatur
  • Automatische Risserstellung bei Rissen über Kanten


Automatische Risserstellung bei Kantenrissen

 

Mechanical Handhabung

  • Verschieben bzw. Rotieren von Modellbereichen innerhalb der Mechanical-Umgebung
  • Simulations-Vorlage: Erstellen eines Mechanical-Setups ohne CAD-Modell zur Vorbereitung von Analysen
  • Neue Solution Combination Methode zur Effizienten Lastfallüberlagerung inkl. Import von Lastfalltabellen aus csv-Dateien.
  • Erweiterte Keyframe-Animation zur bewegten Darstellung von Ergebnissen
  • Export von Animationen im Format MP4, WMV, AVI und GIF


Simulations-Template in ANSYS Mechanical

 

Dynamik

  • Component Mode Synthesis für harmonische Analysen (modale Superposition) innerhalb der Mechanical Umgebung
  • Wiederverwendung von Systemmatrizen mehrfach eingebauter Substrukturen zur Reduktion des Festplattenplatzbedarfs
  • Rotordynamik: Berücksichtigung von Coriolis-Effekten im Rotating Reference Frame
  • NVH: Vollständiger Workflow zur Vibrationssimulation des Hochlaufs eines Elektromotors (inkl. Wasserfalldiagramm der resultierenden Körperschallleistung)


Workflow zur Vibrationssimulation des Hochlaufs eines Elektromotors

 

Mehrkörpersimulation

  • On-Demand Abfrage von Verformungs-, Spannungs- und Dehnungsergebnissen bei flexiblen Strukturen und damit wesentliche Reduktion der Analysezeiten durch Verzicht der Ergebnisexpansion

 

ANSYS LS-DYNA

  • Berücksichtigung von thermischen Lasten einer vorangegangenen thermischen Simulation
  • Weiterverwendung einer deformierten Modellgeometrie als Ergebnis einer expliziten Analyse für weiterführende mechanische Analysen

 

General Axisymmetrische Strukturen in ANSYS Mechanical

  • Verwendbar für 3D statische Analysen


General Axisymmetric Modell in ANSYS Mechanical

 

APDL Elements

  • Thermal Reinforcing Element REINF264 zur Abbildung thermischer Fasern
  • Berücksichtigung anisotropem viskoelastischem Verhalten bei piezoelektrischen Analysen
  • Erwärmung piezoelektrischer Modelle durch anisotrope elektrische Verluste

 

Material Designer

  • Neue vordefinierte Lattice-Grundstrukturen
  • Einheitszellen mit ungleichmäßig verteilten kurzen Fasern

 

Topologieoptimierung

  • Topologieoptimierung für stationäre Temperaturfeldanalysen zur Ermittlung des optimalen Bauraums mit einer möglichst effektiven Wärmeab-/zufuhr via Wärmeleitung
  • Strukturoptimierung für Schalenstrukturen
  • Automatische Glättung resultierender Strukturoberflächen


Topologieoptimierung bei thermischen Analysen (links) und Schalenstrukturen (rechts)

 

Additive Fertigung

  • Layered Tetraeder-Vernetzung
  • Analyse einer nachgelagerten Wärmebehandlung
  • Berücksichtigung verbleibenden Pulvers nach dem Druckprozess
  • Berücksichtigung bereits vorliegender Nebenstrukturen


Simulation der thermischen Nachbehandlung nach dem 3D-Druck

Highlights in 2019R3

„MosaicTM meshing“

  • Bessere Netzqualität durch zusätztliche Netz-Kontrollparameter
  • Sehr dünne Bauteile können nun mit insgesamt deutlich geringerer Zellenzahl vernetzt werden durch Verwendung von Werte kleiner als 1 für den Parameter “Cells per Gap”

 

Durchgängige zweiseitige Prismenschichten an T- oder X- förmigen Bauteilen können realisiert werden.

 

Workflow für Wasserdichte Geometrien:

  • Verfügbar jetzt auch in Workbench
  • Erweiterung um Share-Topology steht zur Verfügung
  • Zusätliche Netz-Steuerungs-parameter: Vermeidung von 1/8 octree-Übergängen
  • Polyeder in Solids
  • “size field” kann jetzt auch verwendet werden
  • Kann nun auch Trennwände oder Bleche, mit Prismen beidseitig auf Wänden und periodische Randbedingungen (sowohl translatorisch als auch rotationssymmetrisch) berücksichtigen

 

„Fault tolerant“- Workflow

  • Import zusätzlicher Formate: *.msh, CATPart, JT, etc.
  • Solid-Netze für konvektiven Wärmeübergang.
  • Jetzt auch Poly-Hexcores möglich: Schneller, bessere Qualität, weniger RAM erforderlich

 

Neue Modelle

  • Semimechanistisches Multiphase-Boiling Modell
  • Monte Carlo Modell speziell für LEDs.
  • Electrochemisches Reaktionsmodell für Multiphase-Flow
  • Schaltkreis-Lösungsmethode für Batterie-Modelle

 

Neue Einstellungsmöglichkeiten beim Adjoint Solver ermöglichen robustere Rechnungen

 

CFX

  • Abbildung von Kavitäten und sekundären Strömungspfaden direkt in Turbogrid
  • Erweiterung von Analysen für einzelne Arbeitspunkten auf komplette Kennfelder

 


Highlights in 2019R2

Fluent Meshing:

  • Das Highlight in Version 2019R2 ist ein neuer Vernetzungs-Workflow in Fluent Meshing. Dieser ermöglicht es, benutzergeführt hochwertige Volumen-Rechennetze aus nicht wasserdichten Geometrien, die zum Beispiel Leckagen, Spalte, Überlappungen oder Durchdringungen enthalten, zu erzeugen.

System Coupling

  • Vereinfachung für Fälle, in denen mehrere Zonen in Fluent mit Hilfe von “System Coupling” mit anderen ANSYS-Solvern Daten austauschen müssen. Unterschiedliche Zonen in Fluent können über ein einziges Interface gemeinsam gekoppelt werden.
  • Zwei-Wege-Kopplung (Temperatur - Verlustleistung) wird für transiente Maxwell-Simulationen unterstützt.

 


Highlights in 2019R1

ANSYS Fluent

  • „Single Window“- Workflow für wasserdichte Geometrien in ANSYS Fluent
    • Zusätzliche Möglichkeiten der lokalen Netzgrößensteuerung: „Body Size“, „Curvature“, „Proximity“ (zusätzlich zu „Face Size“, „BOI“)
    • Periodische Randbedingungen werden unterstützt
    • Aus mehreren Baugruppen bestehende, also NICHT z.B. in SpaceClaim über „share topology“ verbundene Modelle werden unterstützt
    • „Share topology“ kann innerhalb des Workflows ausgeführt werden 
    • Parallel-Option für Mosaic Mesh (hybride Netze, Hex-Poly)
    • Neue „Send to Fluent“ Option in SpaceClaim

  • „Expressions“ in Fluent
    • Funktionen für Ort, Zeit, Lösungsvariablen
    • Verschiedene physikalische Konstanten / mathematische Funktionen
    • Verfügbar für Profile / Parameter

  • Verbesserungen der Solver-Robustheit
    • “Coupled Pseudo Transient Solver” als Voreinstellung für die meisten Simulationen
    • Verbessertes “Aggressive Coarsening”: schnellere Konvergenz ohne Performance-Einbußen
    • Verbessertes Konvergenzverhalten von nicht-uniformen Netzen („Hexcores“)
  • Simulation von Spray mithilfe von DPM (Discrete Particle Model)
    • Möglichkeit der Erfassung der charakteristischen Partikeleigenschaften zur Weiterverwendung als Set von reduzierten Daten
    • Anwendbar zum Beispiel bei Kopplung von VOF und DPM
    • Hilfreich für anschließende DPM-Simulation mit Modellierung der Partikel unter Verwendung von weniger  Partikelpaketen

  • Strömungsakustik
    • Akustische Wellenausbreitung zwischen Nah- und Fernfeld mit Hilfe eines neu implementierten Wellengleichungs-Solvers
    • Erlaubt kompressible Berechnung von Wellenausbreitung unter Berücksichtigung von Geometriedetails, Reflexionen usw.

  • Simulation durch Wärmeentwicklung durch Induktion verfügbar für „System Coupling“
    • Gekoppelte Simulation: Fluid - Elektromagnetik
    • Maxwell Eddy Current Solver - Fluent Steady / Transient solver

  • Abrasive Erosion:
    • Kann gehäuft auftreten bei Vorliegen von dichten Mehrphasenströmungen mit grobkörnigen Partikeln
    • Erosionsvorgang ist nun abbildbar mit Hilfe von dynamischen Netzen in Multiphase-Simulationen
    • Abminderung der Erosionsrate durch Abschirmeffekt bei Ansammlung von Partikeln in Wandnähe

  • Generalisiertes k-ω (GEKO) Turbulenz-Modell
    • Mit Hilfe von Koeffizienten abstimmbar auf die entsprechenden Strömungscharakteristiken
    • Ein und dasselbe Modell einsetzbar für unterschiedliche Anwendungen eingesetzt werden

 

ANSYS CFX, TurboTools

  • FMU (Functional Mockup) Interface
    • Co-Simulation möglich mit verschiedenen FMUs wie z.B. TwinBuilder, Modelica
  • Operating Maps:
    • Sogenannte „operating maps“ ermöglichen die schnelle Simulation von Kennfeldern anstelle einzelner Betriebspunkte
  • Benutzerfreundliche neue Funktionalitäten bei
    • der Simulation von Turbinenschaufelkühlung
    • der Modellierung von Geometrieübergängen zwischen Schaufeln und Nabe

Highlights in 2019R3

Electronics Desktop und Multiphysics

  • Unterstützung der Materialdatenbank GRANTA „Materials Data for Simulation“ mit mehr als 700 generischen und 500 herstellerspezifischen magnetische Materialien
  • „In-Place“-Erzeugung von 3D-Komponenten
  • 3D Modeler: Neues Face-Koordinatensystem für gekrümmte Flächen

 

ANSYS Maxwell

  • Unterstützung von Litzenleitungsmodellen in den transienten Lösern
  • Effizientere Expression-Cache-Auswertung für die Zeitdekompositionsmethode TDM in Maxwell 2D
  • Neuer, MPI-basierter Sweep für den Wirbelstromlöser; Unterstützung von Multi-Level-Verteilung der Sweeps
  • RMxprt-Unterstützung für Schrittmotoren und Reluktanzmotoren


Reluktanz- und Schrittmotoren werden jetzt in RMxprt unterstützt

 

ANSYS HFSS / HFSS 3D Layout

  • „Distributed Memory Matrix“(DMM)-Löser: Höhere Performance, geringere Rechenzeiten
  • HFSS SBR+: Berücksichtigung von Kriechwellen an gekrümmten Objekten für präzisere Streufeldberechnungen bei Radaranwendungen
  • ACT-Erweiterungen RadarPre und RadarPost zur Unterstützung komplexer Radarsimulationen
  • Unterstützung von räumlicher Materialverteilung als Funktion der Koordinaten
  • Robustere automatische Vernetzung von Modellen mit gekrümmten Oberflächen durch „dynamic mesh operations“

 

ANSYS SIwave

  • SYZ-Plots: Unterstützung von mehreren Datensets, Markern, Anmerkungen und Messdaten
  • Identifizieren und Selektieren physikalisch verbundener Netze im gesamten Aufbau des 3D-Layouts
  • HFSS 3D-Layout unterstützt eingebettete SPICE netlists als Komponenten
  • Parallelisierte Simulation von HFSS-Regionen
  • Neue Optionen für Metall-Objekte und -Layer (Oberflächenrauheit,  etc.)

 

ANSYS Icepak

  • 2-Wege-Kopplung von elektromagnetischen Verlusten mit 3D Layout (SIwave DCIR und HFSS AC)
  • Berücksichtigung der elektromagnetischen Verluste an mehreren Frequenzpunkten bei der Kopplung zu HFSS und Maxwell
  • Visualisierung importierter elektromagnetischer Verluste
  • Neue lokale Vernetzungssteuerungen für Objekt, Flächen und Kanten
  • Randbedingungen: Situationsabhängige Wärmeübergangskoeffizienten


2-Wege-EM-Temperatur-Kopplung mit 3D Layout

 


Highlights in 2019R1

Electronics Desktop und Multiphysics

  • Neue Kopplung von Maxwell-Eddy Current zu Fluent-Transient (Bsp. Induktionserwärmung)
  • Integrierter Workflow zur Noise Vibration Harshness-Analyse (Maxwell Transient – Mechanical)
  • Integration von SIwave DCIR in den ANSYS Electronics Desktop (z.B. 1-wege elektrisch-thermische Kopplung zu Icepak für thermische Analyse auf Basis von in Icepak hinterlegter thermischer Randbedingungen)
  • Zwei-Wege-Kopplung von Icepak mit HFSS oder Maxwell (elektromagnetisch-thermisch)


NVH-Workflow von Maxwell zu Mechanical über die ANSYS Workbench

 

ANSYS Maxwell

  • Import eigener Motorgeometrien in RMxprt
  • Berechnung der transienten D-Q-Parameter
  • Automatisches EdgeCut-Meshing zur Berücksichtigung von Fertigungseinflüssen auf z.B. Elektrobleche
  • Verbesserte Vernetzung der Skin-Tiefe: Beibehaltung der Skintiefenvernetzung während der adaptiven Netzverveinerung
  • Nutzung von Variablen zur Bestimmung der zu speichernden Felder in transienten Analysen


Import von eigenen Geometrien in RMxprt

 

ANSYS HFSS / HFSS 3D Layout

  • HFSS SBR+: “Blockage”-Option: Vereinfachte und beschleunigte Berücksichtigung von passiven Körpern auf die Strahlausbreitung
  • Numerisches De-Embedding der Port-Induktivität
  • Hybride FEM-MoM-Lösung: Intelligente Vernachlässigung von quellenfreien Regionen zur Vermeidung von dortiger Netzverfeinerung und entsprechender Rechenzeiterhöhung
  • Neuer ECAD-MCAD Mesh assembly Prozess zur schnelleren Erstellung eines initialen Netzes


Blockage-Option für die Verknüpfung HFSS zu SBR+

 

ANSYS SIwave/Icepak

  • Integrierter Prüfalgorithmus zur Berücksichtigung von EMV-Kriterien: „ERC“ – EMI Rules Checker
  • Elektromigrationsanalyse zur Ausfallabschätzung (nach Blackscher Gleichung)
  • Verbesserung der HFSS Region in SIwave:
    • parallelisierte Frequenz-Sweeps für jede Region
    • Löschung von irrelevanten Net-Fragmenten zur Beschleunigung der Analyse
  • Import von archivierten Projekten von Classic Icepak (*.tzr)
  • Datensatz-basierte Randbedingungen in Icepak. 1D für temperaturabhängig, 2D und 3D für ortsabhängig: Leistung, Temperatur, Druck, Geschwindigkeiten, Wärmestrom, Wärmeübergangskoeffizient
  • Verbesserter Icepak-Vernetzer


Elektromigrationsanalyse in SIwave

ANSYS TWIN BUILDER / HIGHLIGHTS 2019R3

Weiterentwicklung des Modelica-Interfaces:

  • Copy / Paste Funktionalität für unterschiedliche Projekte
  • Klonen und Entfernen der Modelle direkt im Baum
  • Veränderung der aktiven Größen ohne neu zu kompilieren
  • Kode .mo Models ist direkt sichtbar

 

Verbesserungen bei Battery ECM Cell and Module – Toolbox: 

  • Schnelle Definition der Zellen und Modulen
  • Erweiterung der Battery ECM Cell Modelle (Modelica Bibliothek)

 

Einführung von ANSYS Static ROM Builder für parametrische Analysen

ANSYS Static ROM Builder für parametrische Analysen

 

Verbesserte Bedienung und Solver

  • FMI kann durch neue Option (canSerializeFMUstate=true) von vorher gespeichertem Zeitpunkt gestartet werden, ohne immer von t=0 neu zu rechnen
  • DLLs werden automatisch kopiert auf eine Remote-Maschine (schnelle Berechnung)

 

Integration der SCADE Rapid Prototyper (Entwicklung und Anwendung von Bedienelementen)

  • Keine externe Lizenz notwendig
  • direkter Download von ANSYS Customer Portal
  • Öffnung des Rapid Prototyper direkt aus ANSYS Twin Builder möglich


Integration der SCADE Rapid Prototyper

 

Automatischer Swepp durch die Modelle

 


Highlights in 2019R2

ANSYS TWIN Builder

  • Verbessertes Arbeiten mit Modelica Modellen:
    • Wiederherstellen / Zurückstellen (Undo/Redo Taste)
    • Array Connector – vereinfachte Anbindung von Arrays in Modelica.Editor
    • Darstellen und Kopieren von verschlüsselten Modellen
    • Beschreibung der Pins und Parameters im Simulationsfenster
    • Log-Files bei Kompilierung der Modelle
  • Verbesserungen bei Dynamic ROM – Toolbox:
    • Monitoring der Fehler der Approximation bei jeden SVD Mode
    • Anzahl von Inputs/Outputs können nachträglich reduziert werden
  • Verbesserte Bedienung und Solver
    • Darstellung der angewendeten Parameter / VHDL-AMS
    • Zusätzliche Kommandos für Automatisierung
    • Automatische Vervollständigung in EQUBL Block
    • Bis zu 30% mehr speed-up


Beschreibung der Pins und Parameters im Simulationsfenster

 


Anzahl von Inputs/Outputs können nachträglich reduziert werden (ROM)

 


Highlights in 2019R1

ANSYS TwinBuilder

  • Neue TwinBuilder Produktfamilie
    • „Twin Builder Pro“ zur allgemeinen Systemsimulation
    • „Twin Builder Premium“ mit erweitertem Fokus auf die Abbildung reduzierter Modelle
    • „Twin Builder Enterprise“ zur Erstellung von digitalen Zwillingen und deren Einsatz in IIoT-Plattformen und Edge Devices (inkl. zugehöriger Runtime SDK für die TwinBuilder-Implementierung)
  • Dynamic ROM Builder zur Erstellung reduzierter Modelle für nichtlinear dynamisch antwortende Strukturen
  • Export von eigenständig lauffähigen TwinBuilder-Modellen für die Implementierung in IIoT-Plattformen und Edge Devices
  • IEEE VHDL-2008 Verschlüsselung von TwinBuilder-Modellen zum IP-geschützten Modellaustausch
  • Neue Modelica Bibliotheken für hydraulische und pneumatische Systeme

 


Einbindung von digitalen Zwillingen in IIoT-Plattformen mittels TwinBuilder Runtime SDK

 


Dynamic ROM Builder zur Modellreduktion nichtlinear dynamischem Modellverhalten

Highlights in 2019R3

Discovery Live

  • Enhanced Rendering für  plastischere Darstellung
  • Direkter Übertrag der Analyse in ANSYS Mechanical
  • Neue Vektordarstellung für Strömungssimulationen
  • Mehrere Lastfälle bei der Topologieoptimierung

 

Discovery AIM

  • Balkenelemente
  • Lineare Beulanalysen

 


Enhanced Rendering mit dynamischen Schatten in Discovery Live 2019R3

 


Beulanalyse mit Balken in ANSYS AIM

 

Highlights in 2019R2

Discovery Live

  • Temperatur-Struktur Kopplung
  • Elektrisch-thermische Analyse
  • Neue interaktive Legende
  • Geometrierückführung aus der Topologieoptimierung

Discovery AIM

  • Nichtlineare Federkennlinien

 


Temperatur-Struktur Kopplung in Discovery Live 2019R2

 


Direkte Geometrierückführung aus der Discovery Live Topologieoptimierung

 


Highlights in 2019R1

Discovery Live

  • Ideen testen in Sekunden durch Live Simulation.
    Für weitere Informationen und Details siehe www.cadfem.de/discovery
  • Neue Randbedingungen
    • Masse
    • Gelenkige Lagerungen
  • Gleichzeitige Darstellung mehrerer Flowflield und Stromlinienergebnisse
  • Pfadergebnisse
  • Beta: Topologieoptimierung in Discovery Live

 


Live Simulation mit Discovery Live

 


Topologieoptimierung mit Discovery Live

 

Discovery AIM

  • Analyse von Zufallsschwingungen
  • Schnellere nichtlineare Strukturmechanik
  • Schnellere Variation von Randbedingungen durch Unterdrücken

 


Anregungspektrum und Verformung eines PCBs

Highlights in 2019R2

SpaceClaim Direct Modeler

  • SpaceClaim Meshing: Interaktive Geometrie- und Netzerstellung für die Hexaeder-Vernetzung mit höchsten Qualtitätsansprüchen (Technologie basierend auf der bekannten MultiZone Mesh Method in ANSYS Workbench)
  • SpaceClaim XL für den effizienten Import extrem großer Baugruppen (separater Download verfügbar im App Store)

 


SpaceClaim Meshing

 

Highlights in 2019R1

DesignXplorer

  • Verwendung von „Snapshots“ im ROM Builder
  • Automatische Anpassung der Designparametergrenzen beim manuellen Import von DesignPoints in eine DOE


ROM-Builder im DesignXplorer als effizientes Werkzeug zur Modellreduktion dreidimensionaler Strukturen (z.B. zur Verwendung in der Systemsimulation)

 

SpaceClaim DirectModeler

  • Effizientes Arbeiten mit „named selektion“: Addieren, Subtrahieren, Verbinden von einzelnen Selektionen
  • Model replay zum automatisierten Wiederholen von durchgeführten Aktionen zum bidirektionalen Informationsaustausch beim ReImport von CAD-Modellen
  • Constraint based sketching zum effizienten Erstellen von Skizzen
  • Verbesserte Definition von Lattice-Strukturen
    • Boundary Conformal Lattices
    • Unterdrücken inkompletter Gitterstrukturen


Arbeiten mit Named Selections im SpaceClaim Direct Modeler

 


Verbesserte Definition von Lattice-Strukturen

 

System Coupling

  • Maxwell–Fluent Co-Simulation via System Coupling (induktives Erwärmen metallischer Strukturen)


Informationsaustausch bei der Co-Simulation zwischen Maxwell und Fluent mittels System-Coupling

Hinweise zur Installation

Der Download der Software kann wie gewohnt über das ANSYS Customer Portal erfolgen:

https://support.ansys.com/AnsysCustomerPortal/en_us/Downloads/Current+Release

Für Neukunden ist vor dem Download die Erstellung eines Benutzerlogins erforderlich. Für diese Registrierung wird die aktuelle Kundennummer benötigt.

Zum Download der ANSYS Software empfehlen wir das Herunterladen der ISO-Images. Mit dieser Download-Option erhalten Sie alle Daten und müssen keine Einzelmodule zu einem Installationsarchiv zusammenbauen. Das Brennen einer DVD ist nicht erforderlich, da die geladenen ISO-Images auch mit entsprechenden Tools wie 7-Zip (bitte unbedingt aktuelle Version verwenden!) oder WinRAR entpackbar sind. Bitte verwenden Sie NICHT die Windows eigene Zip Utility oder WinZip, da diese die Images nicht fehlerfrei entpacken  könnten. Die einzelnen ISO-Images müssen dabei immer in eigene Ordner entpackt werden, um ein Überschreiben gleichnamiger Dateien zu vermeiden.


Weitere Hinweise zur aktuellen ANSYS Release 2019 R2 sind im Download-Menü unter dem Punkt "Getting Started" verfügbar. Diese Hinweise enthalten Informationen zu den Themen:

Highlights of Release, Platform Support Documents, Important Notices, Downloads & Prerequisites, Installation;


Mit ANSYS 2019 R2 werden nur 64bit-Betriebssysteme unterstützt. Dies gilt sowohl für die Lizenzierung als auch für die Client- / Server-Installation der ANSYS Software. Weitere Informationen zum Plattform-Support stehen unter dem folgenden Link zur Verfügung:

www.ansys.com/Solutions/Solutions-by-Role/IT-Professionals/Platform-Support

 

In den ANSYS Inc. Release Notes finden sich folgende wichtige Mitteilungen:

Compatibility with Previous Releases

ANSYS 2019 R2 was tested to read and resume databases from the following previous versions: 18.1, 18.2, 19.0, 19.1, 19.2 and 2019 R1. Note that some products are able to read and resume databases from releases prior to 18.2. See the specific product sections below for more information. For those products that cannot directly read a 17.x, 18.0 or 18.1 database in 2019 R2, first resume it in a supported version and then resume that database in 2019 R2.

Upward/Forward Compatibility: No previous release has the ability to read and resume a database from a more recent release.

Advisories

In addition to the incompatibilities noted within the release notes, known non-operational behavior, errors and/or limitations at the time of release are documented in the Known Issues and Limitations document, although not accessible via the ANSYS Help Viewer. See the ANSYS customer site or online Help for information about the ANSYS service packs and any additional items not included in the Known Issues and Limitations document. First-time users of the customer site must register to create a password.

For a list of issues and limitations in previous releases that have been resolved in Release 2019 R2, refer to the Resolved Issues and Limitations document on the ANSYS Help site.

For the most recent version of the current release's Release Notes document, see the ANSYS, Inc. Release Notes section of the ANSYS Help internet documentation website or download it here.

Hinweise zur Lizenzierung

Beim Update auf die Version 2019R2 sind zuerst alle vorhandenen Lizenzserversysteme auf das neue Release zu aktualisieren.
Zur Liste der offiziell unterstützten Lizenzserver-Betriebssysteme gehören:

  • Windows 7 (Professional & Enterprise)
  • Windows 10 (Professional & Enterprise & Education)
  • Windows Server 2016 Standard
  • Windows Server 2019 Standard (HPC Pack wird nicht unterstützt)
  • Red Hat Enterprise 6.9 und 6.10
  • Red Hat Enterprise 7.3, 7.4, 7.5 und 7.6
  • SuSE Linux Enterprise Server & Desktop 12 SP2 und SP3
  • CentOS 7.3, 7.4, 7.5 und 7.6

 

Weitere Informationen:

www.ansys.com/Solutions/Solutions-by-Role/IT-Professionals/Platform-Support

Prüfen Sie bitte desweiteren vor der Lizenzserveraktualisierung, ob Ihr Lizenzkey für diese Verwendung geeignet ist. Hierbei muss das Release-Datum der neuen Version 2019R2 vor dem Wartungsablaufdatum des entsprechenden Lizenzinkrements liegen. Nachdem die Version 2019R2 nur noch eine TRL-Lizenzierung (temper resistent licensing) unterstützt, muss der Lizenzkey in jedem Inkrement über einen erforderlichen "SIGN2-Key" verfügen.

Mit der Bestellung einer Wartungsverlängerung erhält der ASC (ANSYS Support Coordinator) automatisch ein aktuelles Lizenzfile. Bei Bedarf kontaktieren Sie bitte unsere Vertragsabteilung: lizenz@cadfem.de. Nach jeder Wartungsverlängerung müssen die erhaltenen Lizenzdateien eingespielt werden, um eine Verfügbarkeit der aktuellen Lizenzen und die Kompatibilität zu neueren ANSYS Versionen sicherzustellen.

Falls Sie einen Wechsel des Lizenzservers vornehmen wollen, können Sie die neue Lizenz im ANSYS Customer Portal unter den Punkt "License Management" -> "License Server Change" beantragen. Beachten Sie bitte, dass der Online Server Change ausschließlich durch den ANSYS Support Coordinator (ASC) erfolgen kann.

Die Datei setupLM.exe wurde ersetzt durch die -LM command option. Dieser Befehl kann in Verbindung mit setup.exe sowohl für command line als auch silent installation verwendet werden (Beispiel: setup.exe -LM bzw. setup.exe -silent -LM).

Alle Informationen wurden nach bestem Wissen vorbereitet. Angaben ohne Gewähr.

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