- 1:
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Strukturmechanik. - 5:
Strömungsmechanik. - 6:
Temperatur.
Simulation der induktiven Härtung einer Kalanderwalze
In der Papierproduktion kommt den Oberflächeneigenschaften der dabei eingesetzten großen Kalander-Walzen eine herausragende Bedeutung zu.

Härtefall: Kalander-Walzen
Kalanderwalzen mit einem Durchmesser von 1000 mm und 11000 mm Länge werden bei der Herstellung von Papier eingesetzt. Vor allem an Walzen zur Produktion von Hochglanzpapier werden höchste Anforderungen an die Oberfl ächengüte und -härte gestellt. Zudem entstehen sehr große thermisch induzierte Spannungen durch die für die Papierproduktion notwendige Beheizung der Walzen über innere Bohrungen.
Um bei der Herstellung der Walze die erforderlichen Eigenschaften an ihrer Oberfl äche zu erhalten, wird während des Härtungsprozesses ein Induktionsring über die langsam rotierende Walze bewegt. An der Oberfl äche der Walze entstehen durch die induzierten Ströme Temperaturen von etwa 1000°C. Durch einen Brausenring wird sie danach sofort auf unter 100° abgekühlt, wodurch im Walzenmaterial eine Gefügeumwandlung ausgelöst wird: Beim Aufheizen bildet sich Austenit, der sich beim schnellen Abkühlen in Martensit umwandelt.



